Veranstaltungen

Anti-Bias-Seminar: Vorurteile, Macht, Diskriminierung?

Anti-Bias-Training in drei Modulen à zwei Tagen.

Vorurteile und Diskriminierungen sind Teil gesellschaftlicher Ideologien, die wir erlernt haben. Mit machtkritischem Blick können Dominanzstrukturen aufgedeckt und hinterfragt werden, die eigene Position reflektiert und alternative Verhaltensweisen für den eigenen (Arbeits-)Alltag entwickelt werden.

Für uns bedeutet Anti-Bias-Arbeit:

  • Diskriminierung sowohl privat als auch gesellschaftlich kritisch im Fokus zu haben
  • uns den eigenen Verstrickungen in Strukturen von Ausgrenzung stellen
  • einen machtkritischen Blick auf politische Bildungsarbeit zu werfen
  • uns zu eigener Diskriminierungserfahrung – zwischenmenschlich und strukturell – auszutauschen und
  • einander zu empowern
  • Handlungsstrategien und Zusammenarbeit zu verbessern und dabei voneinander zu lernen

Elemente des Anti-Bias-Trainings:

  • Einander begegnen und ins Gespräch kommen: Wie erlebe ich Diskriminierung? Welche Gefühle sind damit verbunden? Welche persönlichen Strategien habe ich im Umgang mit Diskriminierung entwickelt? Wir betrachten sowohl die Position als Diskriminierte*r als auch als Diskriminierende*r.
  • Wahrnehmung für Ausgrenzung schärfen: gerade weil vieles „normal“ und unumgänglich erscheint, ist es notwendig eigene Privilegien und Benachteiligungen zu erkennen. Wir analysieren Strukturen von Dominanz und Unterdrückung, das Zusammenspiel privater und gesellschaftlicher Ebenen.
  • Mit Veränderung beginnen: dies bedeutet, ausgrenzende Strukturen zu benennen und mich/uns gegen diskriminierende Verhaltensweisen zu wehren. Wo kann ich mich/wo können wir uns einmischen und Veränderungen bewirken? Wie können wir Bündnisse initiieren?

Seminartermine (nur zusammen buchbar):

Modul 1: Sa-So, 20.-21. April 2024, 10 bis 17 Uhr (Ort: Bildungswerk) mit Žaklina Mamutovic und Cvetka Bovha

Modul 2: Sa-So, 01.-02. Juni 2024, 10 bis 17 Uhr (Ort: Bildungswerk) mit Žaklina Mamutovic und Gisela Bölling

Modul 3: Sa-So, 13.-14. Juli 2024, 10 bis 17 Uhr (Ort: Bildungswerk) mit Žaklina Mamutovic und Patricia Göthe

Kosten für alle drei Module: 300 Euro, ermäßigt 150 Euro (zahlbar nach Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. Zahlungsaufforderung / frühestens im Januar 2024)

Die Reihe ist für Menschen, die Erfahrung haben mit Diskriminierung und pädagogisch, sozial oder politisch aktiv sind.

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Öffentliche Führung: Man and mining

Die Ausstellung „Man & Mining“ nimmt den weltweiten Abbau von mineralischen Rohstoffen In den Blick. Die teilnehmenden Kunstschaffenden blicken dabei aus verschiedenen Perspektiven auf die Ressourcengewinnung. In der Führung werden die Themen der Ausstellung anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Öffentliche Führung: Man and mining

Die Ausstellung „Man & Mining“ nimmt den weltweiten Abbau von mineralischen Rohstoffen In den Blick. Die teilnehmenden Kunstschaffenden blicken dabei aus verschiedenen Perspektiven auf die Ressourcengewinnung. In der Führung werden die Themen der Ausstellung anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Öffentliche Führung: Man and mining

Die Ausstellung „Man & Mining“ nimmt den weltweiten Abbau von mineralischen Rohstoffen In den Blick. Die teilnehmenden Kunstschaffenden blicken dabei aus verschiedenen Perspektiven auf die Ressourcengewinnung. In der Führung werden die Themen der Ausstellung anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Öffentliche Führung: Man and mining

Die Ausstellung „Man & Mining“ nimmt den weltweiten Abbau von mineralischen Rohstoffen In den Blick. Die teilnehmenden Kunstschaffenden blicken dabei aus verschiedenen Perspektiven auf die Ressourcengewinnung. In der Führung werden die Themen der Ausstellung anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Öffentliche Führung: Man and mining

Die Ausstellung „Man & Mining“ nimmt den weltweiten Abbau von mineralischen Rohstoffen In den Blick. Die teilnehmenden Kunstschaffenden blicken dabei aus verschiedenen Perspektiven auf die Ressourcengewinnung. In der Führung werden die Themen der Ausstellung anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Ausstellung: Man and mining

Bei der Ausstellung „MAN & MINING“ liegt der thematische Schwerpunkt der künstlerischen Positionen auf gegenwärtiger Ressourcenextraktion und der vor allem im globalen Süden im Bergbau tätigen Menschen.

Der Abbau von mineralischen Rohstoffen führt angesichts einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und deren steigenden Konsumbedürfnissen zu immer größeren ökologischen, ökonomischen, politischen und sozialen Problemen mit globalen Auswirkungen. Vor allem nicht nachhaltige Abbaupraktiken haben massive Belastungen zur Folge, die heutige und zukünftige Generationen vor enorme Herausforderungen stellen.

Die Ausstellung „MAN & MINING“, die vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte in Kooperation mit dem Museum der Arbeit erarbeitet wurde, zeigt anhand von verschiedenen künstlerischen Positionen die Bedingungen gegenwärtiger Ressourcenextraktion und deren Folgen für die vor allem im Globalen Süden im Bergbau tätigen Menschen. Kunstinstallationen, Foto- und Videoarbeiten von dem Künstlerkollektiv Unknown Fields, Danny Franzreb, Johnny Haglund, Pieter Hugo, Lu Guang, Andrea Mancini, Lisa Rave, Sebastião Salgado und Gabriella Torres-Ferrer lassen ein weltweites Panorama von historischen Tiefenbohrungen bis zu utopischen Gedanken für die Zukunft entstehen.

Ziel der Ausstellung ist es, die Asymmetrien des weltweiten Rohstoffabbaus und die konkreten Folgen für die Menschen im Globalen Süden mit einer Diskussion unseres Konsumverhaltens zu verbinden.

Ausstellung besuchen

Kostenlose Führungen:

Der Treffpunkt für die Führung ist an der Museumskasse.

Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Klimaschutz, aber dekolonial

Teil 1: Die Energie- und Mobilitätswende

Erste Spuren einer klimafreundlichen Gesellschaft sind in Deutschland immer mehr im Alltag zu sehen. Photovoltaik auf den Dächern, Windkraftanlagen in der Landschaft und das Brummen von E-Autos verkünden das Ende fossiler Brennstoffe. Für solche „grünen“ Technologien werden allerdings zahlreiche „kritische Rohstoffe“ wie Lithium, Cobalt und Nickel benötigt. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird sich der globale Bedarf an diesen Metallen in den nächsten Jahren versechsfachen. Die Bundesregierung hat darauf bereits reagiert und versucht, Deutschland im Wettrennen um metallische Rohstoffe besser zu positionieren.

Unbeachtet bleibt dabei allerdings meist die Frage, wie sich der Abbau metallischer Rohstoffe auf die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort auswirkt. „Kritische Rohstoffe“ werden selten in Deutschland selbst, sondern vor allem in Ländern des Südens wie etwa Chile oder dem Kongo abgebaut. Bekannte Probleme des Bergbaus (Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen, Vertreibung indigener Gemeinschaften) könnten durch die Energiewende also massiv verschärft werden. Der Hunger nach Rohstoffen könnte den Abbauländern gar die Möglichkeit nehmen, ihre Wirtschaft rechtzeitig klimaneutral umzustellen. Darüber hinaus sind auch viele Länder des globalen Südens selbst dabei, ihre Wirtschaft klimaneutral umzustellen – Megaprojekte wie Wind- oder Solarparks sind aber ebenfalls mit Konflikten um Land oder Wasser vor Ort verknüpft.

Wo liegen Wege hin zu einer solidarischen und global gerechten Energiewende? Gibt es Möglichkeiten, Bergbau sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu gestalten?  Welche Wege zur Klimaneutralität achten indigene Rechte und Lebensweisen? Und wie kann der Wandel hin zu einer klimafreundlichen Gesellschaft in Deutschland aussehen, damit ein gutes Leben für Alle möglich ist? In der Veranstaltung möchten wir bei kolonialen Kontinuitäten der Gegenwart ansetzen und von dort aus Wege hin zu einer global gerechten Energiewende beleuchten.

Rund um diese Fragestellungen informieren und diskutieren unsere Gäste:

  • Hannah Pilgrim – Koordinatorin des AK Rohstoffe bei Power Shift e.V.
  • Prof. Dr. Franziska Müller – Juniorprofessorin für globale Klimapolitik, Uni Hamburg

Moderation: Vincent Gewert – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Keine Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltung findet im Rahmneprogramm der Ausstellung MAN & MINING im Museum der Arbeit statt.

Klimarassismus

Weltweit blockieren rechte Parteien und Netzwerke effektiven Klimaschutz. Das dies kein Zufall ist, zeigt der Rechtsextremismusexperte Dr. Matthias Quent.

Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt der globale Norden, auf Kosten ohnehin benachteiligter Menschen – hierzulande und im globalen Süden. Wie wir Verantwortung übernehmen können für Klima, Demokratie und Gerechtigkeit.

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